February 25

SEO für Blogger: Der ultimative Leitfaden

Allein WordPress-Nutzer veröffentlichen 24 Blogbeiträge pro Sekunde, das sind 2 Millionen Beiträge pro Tag.

Das bedeutet, dass Blogger ungefähr 216 Beiträge veröffentlicht haben, seit du diesen Artikel gelesen hast. Das macht es verdammt schwer, aus der Masse herauszustechen. Aber du musst herausstechen, wenn du mit deinem Blog Erfolg haben willst.

Auch wenn du 3 bis 5 Stunden brauchst, um Inhalte zu schreiben, sind die wenigen Minuten, die du in die Optimierung deines Blogs für Suchmaschinen investierst, genauso wichtig.

Jeden Tag gibt es über 2,2 Millionen Suchanfragen allein bei Google, ganz zu schweigen von den anderen Suchmaschinen. Wenn dein Blog vor dieser Menge an Menschen auftaucht, kann das deinen Blog mühelos zum Erfolg führen.

Warum solltest du SEO kennen, um einen Blog zu starten?

Wenn du willst, dass dein Blog auf der ersten Seite von Suchmaschinen wie Google rangiert und dein Traffic mit der Zeit wächst, musst du SEO und seine besten Praktiken lernen.

Es gibt zwar auch andere Möglichkeiten wie bezahlte Anzeigen und soziale Medien, um die Besucherzahlen deines Blogs zu erhöhen, aber sie können dich etwas kosten und sind nicht so effektiv wie SEO. Daten zeigen sogar, dass die organische Suche 300% mehr Traffic bringt als Social Media Plattformen.

Du kannst SEO als eine langfristige Investition betrachten. Du wirst vielleicht nicht sofort in den Genuss der Dividenden kommen, aber mit der Zeit zahlt es sich aus.

Eine Platzierung auf der ersten Seite erhöht die Zahl der Zugriffe auf deine Website, denn 67% aller Klicks gehen auf die ersten fünf organischen Ergebnisse, die auf den SERPs angezeigt werden. 75% der Online-Suchenden gehen nicht über die erste Seite der Suchergebnisse hinaus.

Neben der Platzierung auf der ersten Seite und dem Wachstum des organischen Traffics hat dein Blog noch andere Vorteile von SEO: 

  • Mehr Vertrauen in deine Inhalte – das Ranking deines Blogs bei Google oder einer anderen Suchmaschine hilft, das Vertrauen der Menschen in deine Website zu stärken. 
  • Einfachere Blog-Promotion Ein leicht gefundener Blog-Post hat mehr Chancen, auf Social Media Plattformen wie Facebook und Instagram geteilt zu werden.
  • Mehr Möglichkeiten zur Monetarisierung – wenn dein Blog gut rangiert und relevanten Traffic bekommt, hast du mehr Möglichkeiten, ihn zu monetarisieren, sei es durch Kurse, Werbung oder was auch immer du vorhast.

SEO-Grundlagen

SEO ist ein Akronym für Suchmaschinenoptimierung. Dabei geht es darum, deine Online-Inhalte so zu optimieren, dass Suchmaschinen wie Google deine Inhalte für bestimmte Keywords ganz oben in ihren Suchergebnissen platzieren.

Wenn du zum Beispiel willst, dass deine Inhalte in den Suchmaschinenergebnissen ganz oben stehen, muss der Inhalt deines Blogs zu dem passen, wonach die Internetnutzer suchen. 

Und du musst die Suchabsicht der Internetnutzer/innen kennen, bevor du mit dem Schreiben von Inhalten beginnst – so kannst du Inhalte erstellen, die sie zufriedenstellen. 

Herauszufinden, wonach die Menschen in der Nische deines Blogs ständig suchen, und Inhalte zu erstellen, die ihre Suchanfragen beantworten, gehört zu SEO.

Um in SEO zu glänzen, musst du den richtigen Blog mit dem richtigen Inhalt für die richtigen Leute machen.

Wichtige SEO-Terminologie

Um SEO richtig zu verstehen und zu wissen, wie es funktioniert, musst du dich mit bestimmten Begriffen vertraut machen. 

Diese Begriffe sind im SEO-Wörterbuch sehr häufig zu finden. Um zu vermeiden, dass du bei der Lektüre von SEO verwirrt wirst, werden wir einige der beliebtesten SEO-Begriffe und ihre Bedeutungen hervorheben.

  • Ranking: Die Reihenfolge, in der die Suchergebnisse auf der Ergebnisseite der Suchmaschine erscheinen, und zwar in der Reihenfolge ihrer Relevanz für die Suchanfrage.
  • SERP: Das ist eine Abkürzung für Search Engine Results Page. Das ist die Seite, die du siehst, wenn du eine Suchanfrage eingibst und auf Suchen klickst.
  • Traffic: Die Besuche, die eine Website erhält.
  • Suchanfrage: Wörter oder Sätze, die in die Suchleiste von Suchmaschinen eingegeben werden. Webnutzer geben jede Sekunde etwa 74000 Suchanfragen bei Google ein und über 6,3 Millionen täglich.
  • Organischer Traffic: Besucher, die deine Website besuchen, ohne von einer anderen Website weitergeleitet zu werden. Der Traffic kommt von unbezahlten Suchergebnissen in Suchmaschinen.
  • URL: Das steht für Uniform Resource Locators. Das sind die Adressen für einzelne Seiten im Internet.
  • Ankertext: Dies ist ein klickbares Wort eines Links. Du bettest den Link in ein Wort oder eine Phrase ein. Der Zweck des Links ist es, dem Leser mehr Informationen über die Webseite zu geben, auf die du ihn verweist.
  • Crawling: Der Prozess, der von Suchmaschinen verwendet wird, um Webseiten zu finden.
  • Indexierung: Das Ordnen und Speichern von Daten, die beim Crawlen gefunden werden.
  • KPI: Das steht für Key Performance Indicator. Das ist ein messbarer Wert, der zeigt, wie gut eine SEO-Aktivität ein Ziel erreicht.
  • Click-Through-Rate: Die Rate, mit der Nutzer auf ein organisches Suchergebnis klicken. Wir drücken sie oft als Prozentsatz aus.
  • Bounce Rate: Das ist der Prozentsatz der Webbesucher, die deine Website verlassen oder abspringen, ohne weitere Seiten aufzurufen.
  • Algorithmus: Ein komplexes Computerprogramm, das Suchmaschinen nutzen, um Daten zu sammeln oder abzurufen und Ergebnisse für Suchanfragen auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen zu liefern.
  • Black Hat: Suchmaschinenoptimierungspraktiken, die gegen die Richtlinien von Suchmaschinen wie Google verstoßen.
  • White Hat SEO: Das ist SEO auf die richtige Art und Weise, ohne gegen die Richtlinien der Suchmaschinen zu verstoßen.
  • On-Page SEO: Die Optimierung der Seiten einer Website, um in den Suchmaschinen gut zu ranken und hochwertigen Traffic zu generieren.
  • Off-Page SEO: Alle Aktivitäten, die Webmaster außerhalb der Website durchführen, um das Ranking einer Seite in den Suchmaschinen zu verbessern. Tatsächlich sind 75% der gesamten SEO Off-Page.
  • Backlinks: Darunter verstehst du Stimmen oder gute Verweise von anderen Websites, die dein Ranking beeinflussen. Qualitativ hochwertige Backlinks verbessern das Ranking von Websites, weil Suchmaschinen die Links als Beweis dafür ansehen, dass dein Inhalt gut ist.
  • Domain Authority: Die Stärke einer Website. Sie beeinflusst das Ranking einer neuen Seite. Normalerweise muss man sie im Laufe der Zeit aufbauen, und der Wert liegt zwischen null und hundert.

Jetzt, wo du den Fachjargon gelernt hast, schauen wir uns an, was du brauchst, um mit deinem Blog in den SERPs gut abzuschneiden. 

Was steht auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen?

Die Suchmaschinenergebnisseiten (SERPs) sind nicht nur eine Liste von URLs. 

Im Laufe der Zeit hat Google viele Funktionen in die SERPs eingebaut, damit die Internetnutzer mehr darüber erfahren, wie die einzelnen Seiten ihre Suchabsicht erfüllen, ohne erst auf eine URL klicken zu müssen.

Hier sind einige der häufigsten Snippets, die du in den SERPs findest:

  • Featured Snippet
  • Sitelinks
  • Karussell (Videos, Produkte, Bilder)
  • Map pack
  • Image pack
  • Knowledge graph
  • Ereignisse und Veranstaltungen
  • Top Stories
  • Antwortbox
  • Gesponserte Funktionen (Shop auf Google, Google Ads, Flüge)

Als Blogger sollte dein Ziel in der SERP das Featured Snippet sein. Wenn du es schaffst, dass dein Blog im Featured Snippet erscheint, kannst du mit einem massiven Anstieg der Besucherzahlen rechnen. Jetzt werden wir uns die Kriterien ansehen, die dein Bloginhalt erfüllen muss, wenn du Top-Positionen bei Google erreichen willst.

Suchmaschinen-Ranking-Faktoren

Nicht alle Inhalte werden auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen gut platziert. Das liegt daran, dass manche Inhalte die Anforderungen für ein Ranking nicht erfüllen. 

Es gibt bestimmte Faktoren, die Suchmaschinen berücksichtigen, bevor sie das Ranking für jede Webseite festlegen.

Im Folgenden sind einige wichtige Faktoren aufgeführt:

Hohe Click-Through-Rate

Eine hohe organische Klickrate erhöht die Chancen, dass eine Seite in den Suchmaschinen weit oben steht. Die Anzahl der Klicks auf eine Seite bei der Suche nach einem Keyword hilft den Suchmaschinen dabei, festzustellen, wie wertvoll die Informationen auf der Seite für die Besucher sind. 

Das erste Ergebnis in den Google SERPs hat eine durchschnittliche Klickrate von 31,7%. Unten findest du die vollständige CTR-Aufschlüsselung für die organischen Google-Ergebnisse auf der ersten Seite.

Wenn deine Klickrate hoch ist, ist das ein Zeichen dafür, dass dein Inhalt wertvoll ist und Google wird das Ranking deiner Seite erhöhen, um die Sichtbarkeit der Seite für andere Menschen zu steigern. Du verbesserst deine CTR, indem du On-Page-Elemente optimierst, auf die wir später noch eingehen werden.

Einige verweisende Domains

Andere Websites, die auf deine Website verlinken, sind verweisende Domains. Linkaufbau ist einer der 3 wichtigsten Rankingfaktoren bei Google.

Wenn Domains mit hoher Autorität auf deine Website verlinken, erhöht das die Autorität deiner Website und je höher die Autorität deiner Website ist, desto höher wird sie in den Suchmaschinen ranken. 

Das liegt daran, dass Suchmaschinen den Wert der Inhalte eines Beitrags anhand der damit verbundenen Links bestimmen. Google geht davon aus, dass schwache Seiten höchstwahrscheinlich auch über eine schwach verweisende Domäne verfügen.

Lange Verweilzeit

Das ist die Gesamtzeit, die Website-Besucher/innen auf einer Webseite verbringen, von dem Moment an, in dem sie auf den Link zu der Seite in der SERP klicken, bis sie die Website verlassen und zur SERP-Seite zurückkehren.

Es ist die Zeit, die Besucher auf einer Webseite verbringen. Google achtet darauf, denn je länger ein Besucher auf deiner Webseite verweilt, desto nützlicher ist der Inhalt der Seite für den Besucher.

Wenn dein Inhalt relevant ist, wird die Verweildauer länger sein. Wenn nicht, wird der Besucher die Seite sofort wieder verlassen. Wenn der Besucher deine Seite verlässt und auf einen anderen Link auf der SERP für das Keyword klickt, für das du rangierst, bedeutet das, dass der Inhalt der anderen Website die Bedürfnisse des Besuchers besser erfüllt hat, nicht deiner.

Ausreichende Domain-Autorität

Durch die ständige Veröffentlichung von qualitativ hochwertigen Inhalten, die SEO-optimiert sind, und durch hochwertige Backlinks kannst du deine Domain-Autorität steigern. 

Die Domain Authority liegt normalerweise zwischen 0 und 100, wobei 0 der niedrigste und 100 der höchste Wert ist. Wenn dein Wert bei 5 liegt, wirst du in den Suchmaschinenergebnissen wahrscheinlich nicht gut platziert. 

Hohe Qualität der Inhalte

Die Aktualisierung und Neuveröffentlichung bestehender Blogbeiträge mit frischen Inhalten erhöht den organischen Traffic um über 111%. 

Qualitätsinhalte und SEO gehen Hand in Hand.

Ohne hochwertige Inhalte ist es unmöglich, die Vorteile von SEO voll auszuschöpfen. Die Qualität deines Inhalts bestimmt, wie deine Besucher mit ihm interagieren werden. 

Und das wirkt sich auf deine CTR und Verweildauer aus, was sich auch auf die Domain-Autorität und Relevanz deines Blogs sowie die Qualität der verweisenden Domains bemerkbar macht.

Es ist einfacher für eine Webseite, hochwertige Backlinks zu bekommen, wenn sie qualitativ hochwertige Inhalte hat. Websites mit hoher Autorität verlinken nicht auf Seiten mit schlechtem Inhalt, weil das ihr Ranking senken würde.

Wenn der Inhalt einer Seite gut und relevant ist, wird die Seite auch hochwertige Backlinks erhalten. Je höher die Qualität der Backlinks, desto höher ist das Ranking der Seite in den SERPs.

Gute User Experience (UX)

Das hat mit der Erstellung eines Blogs zu tun, mit dem die Nutzer/innen leicht interagieren können.

Optimiere deinen Blog, um den Lesern ein wunderbares Erlebnis zu bieten und beseitige alles, was den Nutzer verwirren oder irritieren könnte. Entferne überflüssige Werbung, gestalte ein schönes Blog-Layout mit einer leicht lesbaren Schrift (z.B. Roboto, Poppins oder eine andere serifenlose Schrift) und füge ein Inhaltsverzeichnis hinzu. 

Eine gute UX macht es den Website-Besuchern leicht, die Antwort auf ihre Fragen zu finden. Eine gute UX erhöht auch das Engagement auf einer Webseite und spielt eine wichtige Rolle dabei, wie deine Website in den SERPs platziert wird.

Daten zeigen, dass schlechte UX für das Scheitern von etwa 70% der Online-Unternehmen verantwortlich ist. Es ist also etwas, worauf du achten solltest.

Was du über Algorithmus-Updates wissen musst

Google und andere Suchmaschinen ändern ständig ihre Ranking-Algorithmen, um die Qualität ihrer Suchergebnisse zu verbessern. Wahrscheinlich hast du schon Beiträge darüber gelesen, wie ein kürzlich durchgeführtes Google-Update dazu geführt hat, dass andere ihre Platzierungen verloren oder gewonnen haben.

Wenn du dich jedoch an die grundlegenden Richtlinien von Google hältst, musst du dir wegen der Updates wenig Sorgen machen.

Sobald du mit SEO anfängst, wird es Momente geben, in denen du für deine Bemühungen von Google belohnt wirst, aber es wird auch Zeiten geben, in denen dein Ranking sinkt, obwohl du alles perfekt machst.

In solchen Momenten solltest du das tun, was du tust, indem du die Absichten deiner Besucher erfüllst und deinen Blog an die neuesten Updates anpasst. Wenn du dich daran hältst, wirst du von Google mit einem Ranking-Boost belohnt.

Checkliste für die On-Page-Suchmaschinenoptimierung

Wir haben bereits besprochen, was On-Page-SEO bedeutet – alles, was du in deinem Blog tust, um deine Seite für die Suchergebnisse zu optimieren. Aber in diesem Abschnitt geht es um die Umsetzung von On-Page-SEO.

In den Zeiten, in denen die Suchmaschinen an Zugkraft gewannen, ging es bei der On-Page-Optimierung nur darum, so viele Keywords wie möglich in deine Blogbeiträge einzubauen. Aber mit der Entwicklung der Suchmaschinenalgorithmen sind solche Praktiken für das Ranking weitgehend irrelevant geworden.

Bei effektiver On-Page-SEO geht es darum, die Absichten und das Verhalten der Nutzer zu analysieren und zu verstehen. Um die Nutzerinnen und Nutzer zufriedenzustellen, findest du hier eine Liste von Dingen, die du abhaken musst, bevor du auf den Veröffentlichungsknopf drückst.

1. Recherchiere und analysiere relevante Keywords für deinen Blog-Inhalt

Wenn du eine Idee für einen Blogbeitrag hast, solltest du sofort eine Keyword-Recherche zu deiner Idee durchführen. Die Recherche wird dir helfen zu verstehen, wie Internetnutzer/innen bei Google nach deiner Themenidee suchen.

Als Nächstes suchst du nach Keywords, für die du leicht ranken kannst und die ein hohes Suchvolumen haben (mehr dazu später).

Außerdem musst du die Suchabsicht der Keywords verstehen, damit du die richtigen Inhalte erstellen kannst, die die Nutzer zufriedenstellen.

Die Keyword-Recherche ist die erste und wichtigste Phase der On-Page-SEO und du solltest sie nicht auslassen.

2. Implementiere die Optimierung von Blogpost-Titeln und Zwischenüberschriften

Nachdem du deine relevanten Keywords gefunden hast, musst du sie im Titel deines Beitrags, in den Zwischenüberschriften und im gesamten Inhalt deines Artikels platzieren. Achte aber darauf, dass du deinen Artikel nicht mit den Keywords vollstopfst, denn das würde mehr schaden als nützen.

Füge sie auf natürliche Weise ein, denn du schreibst zuerst für den Leser und dann für die Suchmaschine. Du willst die Lesbarkeit nicht durch die Platzierung von Keywords beeinträchtigen.

Als Nächstes verwendest du dein Keyword in deinen Meta-Tags (meta title und meta descriptions).

Das ist wichtig, denn es hilft dir, deine Klickrate zu erhöhen, die ein wichtiger Rankingfaktor ist. Wenn dein Blog auf WordPress läuft, kannst du dies ganz einfach mit dem Yoast-Plugin tun.

3. Stelle sicher, dass deine URLs lesbar sind

Das ist ein wichtiger Aspekt der Suchmaschinenoptimierung und du willst nicht, dass die URLs deiner Blog-Inhalte so aussehen:

www.sample.com/2020/post329776255

Achte stattdessen darauf, dass deine URLs lesbar sind, also etwa so aussehen:

www.sample.com/seo-knowledge/

Die URL sollte den Internetnutzern eine grundlegende Vorstellung von deinem Thema und dem Inhalt geben.

4. Füge deinen Blogbeiträgen hochwertiges Bildmaterial hinzu

Wenn du Videos und Bilder in deine Blogposts einbindest, werden deine Blogbesucher motiviert, deine Absprungrate sinkt und die durchschnittliche Besuchsdauer steigt. Das zeigt Google, dass deine Inhalte bei den Nutzern gut ankommen und die Suchmaschine belohnt dich, indem sie dein Ranking erhöht.

Achte darauf, dass du Alt-Text zu allen Bildern auf deiner Seite hinzufügst. Wenn du einen Alt-Text zu deinen Bildern hinzufügst, kann Google erkennen, worum es sich handelt. Das hilft Google auch dabei, deine Bilder in der Google Bildersuche zu platzieren, was wiederum mehr Besucher auf deinen Blog bringt.

Optimiere außerdem die Ladegeschwindigkeit deiner Bilder, indem du Tools verwendest, die sie komprimieren und ihre Dateigröße reduzieren, wie z.B. TinyPNG oder einige Plugins. Auf diese Weise vermeidest du langsame Ladezeiten.

5. Interne Links in deine Beiträge einbauen

Interne Links sind nützlich, um Besucher von einer Seite zu einer anderen in deinem Blog zu leiten. Dadurch erhöht sich die durchschnittliche Verweildauer der Besucher auf deiner Seite, was du als Bloggerin oder Blogger ja auch willst.

Aus Sicht der Optimierung hilft das Setzen von internen Links dem Google-Crawler zu verstehen, worum es in deinem Blog geht, wie deine Website strukturiert ist und welche Seiten wichtig sind.

seo für blogger interner linking graph

Jede Seite sollte nicht länger als 2 Klicks von deiner Homepage entfernt sein.

6. Setze die mobile Optimierung um

Ungefähr 60% aller Suchanfragen erfolgen über mobile Geräte wie Tablets und Smartphones. Deshalb ist es wichtig, dass du eine schnelle und effiziente mobile Version deines Blogs hast.

Google prüft die mobile Version deines Blogs, wenn es darum geht, ihn in den SERPs zu platzieren, auch bei Suchanfragen, die von Desktop-Computern kommen. Dieser Prozess wird “mobile-first indexing” genannt.

Wenn die mobile Version deines Blogs nicht schnell und effizient genug ist, wird dein Ranking leiden, auch wenn der Großteil deines Traffics von Desktops kommt.

Deshalb ist ein responsives Design für deinen Blog so wichtig, denn es sieht auf jedem Gerät gut aus. Wenn du dir nicht sicher bist, wie gut dein Blog für mobile Nutzer optimiert ist, kannst du hier einen Test machen.

7. Voice Search Optimization

Seit 2008 ist die Sprachsuche um das 35-fache gestiegen und 41% der Erwachsenen führen täglich mindestens eine Sprachsuche durch. Außerdem erfolgen 20% aller mobilen Suchanfragen über die Sprachsuche.

Deshalb ist es ein kluger Schachzug, die Inhalte deines Blogs für die Sprachsuche zu optimieren.

Damit deine Seite bei einer Sprachsuche auftaucht, muss sie unter den ersten 3 Ergebnissen sein. Und deine Chancen sind höher, wenn dein Blogbeitrag im Featured Snippet steht, denn 4 von 10 Suchergebnissen bei Sprachanfragen stammen aus Featured Snippets.

Du solltest auch einen FAQ-Bereich in deinen Inhalt einbauen, um deine Chancen zu erhöhen, in den Ergebnissen der Sprachsuche zu erscheinen.

8. Strebe an, dass dein Blogbeitrag in den Featured Snippets erscheint

Featured Snippets oder Position “0” sind die Boxen, die oben auf der Suchergebnisseite erscheinen.

Studien zeigen, dass 13% der Suchergebnisse Featured Snippets haben, was bedeutet, dass du deine Beiträge für sie optimieren solltest.

Was tust du, damit dein Inhalt im Featured Snippet erscheint?

Das Wichtigste ist, dass dein Inhalt auf der ersten Seite erscheint. Dann kannst du deinen Beitrag und die Formatierung optimieren, um das Featured Snippet zu erhalten.

Hier ist eine Liste der Inhaltstypen, die einen Platz im Featured Snippet bekommen:

  • “Warum ist”
  • “Wer ist”
  • “Wie man”
  • “Best-of”
  • “Was ist”

Blogbeiträge, die sich auf Fragen beziehen, werden mit größerer Wahrscheinlichkeit in den Featured Snippets angezeigt.

Qualitätsinhalte und SEO

Stell dir vor, du schreibst einen fabelhaften Artikel, der mit Daten, Bildern und hochwertigen Informationen gespickt ist, aber du hast ihn nicht für die Suche optimiert. Keiner würde ihn lesen. Ähnlich verhält es sich, wenn du deine Seite perfekt optimierst, aber die Qualität deines Inhalts gering ist: Du würdest nicht lange ranken.

Du musst also einzigartige und qualitativ hochwertige Inhalte erstellen und sie für die SERPs optimieren, damit sich deine Investitionen auszahlen.

Das steigert deine Reichweite und zieht auch Backlinks an, weil deine Inhalte aufgrund ihrer Informationsqualität zu einer Autorität in deiner Nische werden.

Was betrachten die Suchmaschinen als Qualitätsinhalt?

Das Wichtigste zuerst: Deine Beiträge müssen interessant und einzigartig sein. Und sie sollten die Absichten deiner Besucher erfüllen.

Hier sind ein paar Möglichkeiten, wie du deinen Inhalten eine gewisse Zugkraft verleihen und sie effektiv gestalten kannst:

  1. Ausführliche Leitfäden schreiben
  2. Erstelle forschungsbasierte Beiträge mit Originaldaten
  3. Bastelanleitungen und Listenbeiträge
  4. Erstelle visuelle Beiträge: Videos, Infografiken, Bilder usw.

Diese Inhaltstypen erhalten das meiste Engagement und die meisten Backlinks. Du solltest dir also Ideen einfallen lassen, die zu einem oder allen der oben genannten Inhaltstypen passen.

Was ist die akzeptable Länge eines Blogbeitrags?

Die zulässige Länge eines Textes hängt von der Anzahl der Wörter ab, die du brauchst, um deine Botschaft effektiv zu vermitteln. Vergiss nicht, dass du zuerst für Menschen und dann für Suchmaschinen schreibst.

Da wir die Suchmaschinen aber nicht völlig vernachlässigen können, ist es wichtig zu wissen, wie sie sich in Bezug auf die Länge der Inhalte verhalten.

Die Daten zeigen, dass Blog-Posts mit einer Länge von mehr als 2500 Wörtern eine höhere Chance haben, in den Top-3-Positionen zu ranken. 

Vor allem, wenn es sich um deine wichtigsten Inhalte handelt, denn du willst das Thema ausreichend detailliert behandeln können. Hubspot analysierte seine eigenen Inhalte und kam zu demselben Ergebnis.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Länge irrelevant ist, wenn die Leserinnen und Leser deinen Inhalt nicht als hochwertig ansehen und er die Botschaft nicht angemessen vermittelt.

Wie macht man eine richtige Keyword-Recherche?

Ohne eine angemessene Keyword-Recherche kannst du keinen richtig optimierten Beitrag verfassen. Werfen wir also einen Blick darauf, was eine gute Keyword-Recherche ist

Als Erstes musst du dir Themenideen überlegen und dann kannst du mit der Recherche zu diesen Themen beginnen. Mit SEO-Tools wie Serptimizer, die über fortschrittliche Funktionen verfügen, kannst du deine Rankings leicht verbessern. 

serptimizer tool screenshot

Aber es gibt auch einfache Methoden, um eine Keyword-Recherche durchzuführen.

Sobald du eine Themenidee ausgewählt hast, gibst du sie in die Google-Suchleiste ein und Google zeigt dir ein paar Vorschläge für verwandte Keywords an.

Zum Beispiel so:

Screenshot von Google Keyword Suggest

Diese Vorschläge sind wichtig, denn Google zeigt sie dir an, weil die Internetnutzer oft danach suchen. Verwende verschiedene Varianten deines Themas und schreibe die Keyword-Vorschläge auf, die Google dir anzeigt.

Schau dir als Nächstes den Abschnitt “Suchanfragen zu…” auf den SERPs am Ende der Seite an. Das sieht so aus:

Nimm diese Keywords in deine Keyword-Liste auf und wenn du unsere Keyword-Liste erweitern möchtest, klicke auf die Vorschläge im Abschnitt “Suchanfragen zu…” und kopiere die Keywords aus dem Abschnitt “Suchanfragen zu…”.

Was machst du jetzt mit deiner Keyword-Liste?

Das richtige Keyword wählen

Wenn du die folgenden Keyword-Faktoren berücksichtigst, kannst du die gewünschten Platzierungen schneller erreichen:

  1. Suchvolumen: Wenn du ein Keyword auswählst, musst du wissen, ob es ein hohes Suchvolumen hat.
  2. Keyword Trend: Mit Tools wie Google Trends kannst du überprüfen, ob dein Keyword im Trend liegt oder nicht. Wenn dein Keyword einen hohen Trend aufweist, dann hast du die beste Wahl getroffen.
  3. Schwierigkeit der Keywords: Wähle Keywords mit niedrigem Schwierigkeitsgrad, denn das hilft dir, schneller zu ranken.

Suchvolumen und Keyword-Schwierigkeit sind Metriken, die du mit Tools wie Moz oder Ahrefs ermitteln kannst. 

Es ist wichtig zu betonen, dass du deine Seite nicht mit Keywords vollstopfen solltest, die nicht zu deinem Inhalt passen, da dies zu einer Abstrafung durch Google führen würde.

Kommen wir also zum Linkaufbau.

Link Building in SEO

Wusstest du, dass 13% der SEO-Experten denken, dass Linkbuilding das Erste ist, was jeder Marketer lernen sollte, wenn er SEO lernt?

Link Building ist eine Off-Page-SEO-Technik, die den Aufbau von Einweg-Backlinks zu einer Website beinhaltet, um die Sichtbarkeit der Website in den Suchmaschinen zu erhöhen.

Es ist wichtig zu wissen, dass nicht alle Links gut sind. Backlinks von minderwertigen Websites können das Ranking der Website gefährden. Um dies zu verhindern, ist es wichtig zu wissen, wie man gute Backlinks erkennt.

Im Folgenden findest du einige Indikatoren für die Qualität eines Backlinks.

Seitenautorität und Website-Relevanz

Page Authority ist ein Wert, der entwickelt wurde, um die Ranking-Stärke einer einzelnen Seite in den SERP zu bestimmen. Sie ist nicht dasselbe wie die Domain Authority, aber wir berechnen die Metriken, die zur Messung verwendet werden, auf dieselbe Weise.

Die Seitenautorität bezieht sich auf eine einzelne Seite, während die Domainautorität Subdomains oder ganze Domains misst.

Die Autorität der Seite, die auf deine Website verlinkt, bestimmt die Qualität des Links und den Einfluss auf dein Ranking. Links von Autoritätsseiten übertragen mehr Page Rank oder Autorität auf deinen Blog.

In diesem Beitrag haben wir bereits darüber gesprochen, wie die Relevanz der Website das Ranking der Website in den Suchmaschinen beeinflusst.

Wenn Suchmaschinen die Relevanz einer Website prüfen, um zu bestimmen, wie hoch sie ranken soll, dann solltest du das auch berücksichtigen, wenn du versuchst, die Qualität der Backlinks zu bestimmen, die du von der Website bekommst.

Doch egal wie hoch die Domain-Autorität des Links ist, wenn die Nische oder der Inhalt der Seite, die zu deinem Blog verlinkt, nicht relevant für deine Nische ist, ist der Backlink so gut wie nutzlos.

Ein Backlink von einer Kryptowährungs-Website mit einem DA von 90 zu deiner Rezept-Webseite ist nutzlos. Ein Backlink von einer ähnlichen Website mit einem niedrigeren DA ist nützlicher.

Link-Ankertext

Der Link-Ankertext ist der anklickbare Textteil eines Links. Du bettest den Link in den Text ein und wenn der Text angeklickt wird, leitet er den Besucher zu einer anderen Website weiter, auf der es weitere Informationen zum Thema gibt.

Suchmaschinen wie Google achten sehr auf den Link-Ankertext, wenn sie die Qualität eines Links bestimmen, denn der Ankertext zeigt, worum es in dem Link geht. Wenn dein Ankertext zum Beispiel “On-Page-SEO” lautet, muss die Seite, auf die verlinkt wird, von “On-Page-SEO” handeln.

Wenn der Ankertext nicht mit dem übereinstimmt, was die Seite, auf die verlinkt wird, abdeckt, wird er von den Suchmaschinen möglicherweise nicht als Qualitätslink angesehen. Die Verwendung von Keywords als Ankertexte ist ebenfalls hilfreich für die Suchmaschinenoptimierung, aber mit Vorsicht zu genießen, da Suchmaschinen die meisten Keyword-reichen Ankertexte aufgrund von Überbeanspruchung und Missbrauch als Spam einstufen. 

Hier ist ein Beispiel für einen Keyword-reichen Ankertext – der orangefarbene:

Position der Links auf der Seite

Wenn du Links zu deinem Blog-Inhalt aufbaust, solltest du die bestmöglichen bekommen. Links, die in der Seitenleiste oder in der Fußzeile platziert werden, sind nicht so gut wie Links, die direkt im Hauptteil des Artikels stehen. Der Link sollte im Hauptteil des Beitrags erscheinen, vor allem in der Mitte. Das verleiht ihm mehr Wert.

Der Link muss außerdem auf natürliche Weise gesetzt werden. Wahllos gesetzte Links werden oft nicht erkannt und können als Verstoß gegen die Suchmaschinenrichtlinien gewertet werden.

Do-follow und No-follow Links

Do-follow-Links sind HTML-Attribute, die es Suchrobotern ermöglichen, Links zu folgen. Eine Webseite, die mit einem Do-Follow-Link auf deine Seite verweist, ermöglicht es Menschen und Suchmaschinen-Bots, dem Link zu folgen und zu deiner Seite zu gelangen.

Do-Follow-Links spielen eine wichtige Rolle bei der Steigerung der Link-Autorität, der Erhöhung des Page Ranks und der Erzielung von mehr SEO-Punkten, die der Website helfen, in den Suchmaschinenergebnisseiten weit oben zu ranken.

Hier ist ein Beispiel für einen Do-Follow-Link

<a href=”http://exampleblog.com” rel=”external”>Beispiel3</a>

Je mehr Do-Follow-Links, desto besser.

No-follow-Links sind HTML-Attribute, die Suchmaschinen-Bots anweisen, einem Link nicht zu folgen. Damit wird den Suchmaschinen signalisiert, dass die Verlinkung zu deiner Website keine Zustimmung darstellt und daher kein Vorteil aus dem Link gezogen wird.

Etwa 50% der Teilnehmer an einer Umfrage glauben, dass No-Follow-Links ihrer SEO schaden und sind daher nicht scharf darauf, sie zu bekommen.

Dies ist ein Beispiel für einen No-Follow-Link:

<a href=”http://exampleblog.com” rel=”external nofollow” >Beispiel5</a>

No-Follow-Links zu deinen Blogseiten zu bekommen, schadet dir nicht, aber sie sind trotzdem nicht so effektiv wie Do-Follow-Links.

Zusammenfassung

Wir hoffen, dieser SEO-Leitfaden für Blogger hat dir geholfen, deinen Blog richtig zu optimieren. 

Die Keyword-Recherche hilft dir dabei, herauszufinden, ob ein Thema einen besseren Blickwinkel oder Titel braucht oder übersprungen werden sollte. 

On-Page-Elemente und eine gute Strukturierung der Inhalte tragen dazu bei, dass deine Blogbeiträge bessere Nutzermetriken aufweisen, die gute Signale an die Suchmaschinen senden und zu besseren SEO-Ergebnissen führen. 

Befolge alle in diesem Artikel aufgeführten SEO-Regeln akribisch und sieh zu, wie dein Blog erfolgreich wird.